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Srpsko crkveno pevačko društvo "Zora" u Senti 1886-1941
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Srpsko crkveno pevačko društvo Zora u Senti 1886-1941

Das Serbische Kirchliche Gesangverein „Zora“ in Senta wurde 1886 gegründet. Der Entwruf der Grundregeln des Vereines wurden am 27. April 1889 zugelassen, so gilt dieser Datum als offizieller Zulassungstag des Vereins seitens des Ungarischen Ministeriums für Innenangelegenheiten.

Der Bedarf, dass ein Gesangverein gegründet sein soll, kommt aus dem Jahr 1876, als man auf der Sitzung des lokalen Schulrats über „das religiöse und moralische Benehmen der Lehrer in der Schule und in der Kirche spricht“.

Auf dieser gleichen Sitzung wird fesgestellt, dass „die Lehrer verpflichtet sind das Singen zu lehren-und insoweit sie das ausserhalb der Schule tuen, sollen sie zuzüglich belohnt werden“.

Im ersten Artikel des Entwrufs der Grundregeln des Gesangvereins „Zora“ schreibt es: „Es wird das Verein gegründet und trägt den Namen Serbisches Kirchliches Gesanaverein ‚Zora’ Senta, mit der Aufgabe, durch Gesung anlässlich des Gottesdienstes das christliche Glauben zu erwecken und zu lobpreisen und durch harmonisches Singen dies bei den Bürgern beliebt zu machen.“

Das Gesangverein „Zora“ hat ihre Proben im grossen Saal der Serbischen Lesestube abgehalten, wo auch die Dokumentation und die Noten gelagert waren.

Ihre Proben hat das Gesangverein „Zora“ auch in der Kirche des Heiligen Erzengels Michael abgehalten und zwar auf der Galerie - im Chor. Das Kirchliche Gesangverein „Zora“ sang in der heiligen Kirche anlässlich der Gottesdienste kirchliche Lieder „die religiös sehr stark auf die Anwesende Eindruck ausgeübt haben, die sich in der heiligen Kirche versammelten, um ihre Gebundenheit zur Religion ihrer Urväter auszudrücken und ihre Seelen mit christlichen Tugend zu füllen.“

Als das Gebäude der Serbischen Lesestube im Jahr 1987 abgebrochen wurde, wird die Archive des Gesangvereins „Zora“ in das Gebäude des Pfarrerhauses übergetragen wo diese auch heute aufbewahrt wird.

Im Pfarrerhaus werden auch die Orgeln, die das Eigentum der Serbischen Lesestube waren, und die das Gesangverein bei ihren Proben benutzte, aufbewahrt.

Das Gesangverein „Zora“ veranstaltete in den Räumen der serbischen Lesestube ihre Kränzchen, Veranstalltunge, Konzerte und Reden, häufig um den armen Kindern die der Schule übergegeben worden Spenden zu sammeln.

Es wurden oft Feste und Tanzabende organisiert, aber auch Konzerte der Gesangvereine aus den umgebenden Orten.

Grössere und festlichere Veranstaltunge wurden im Theatersaal „Eugen“ und im Festsaal des Hotels „Royal“ abgehalten.

Als am I6. November 1918 in Senta die Serbische Königliche Befreiungsarmee hereinkam, die Verwaltung des Gesangvereins „Zora“ hat sie warm und herzlich begrüsst. Das Verein hat „weitgehende Kulturprogramme vorbereitet, die als Ziel hatten, die Tätigkeit des Vereins zu wecken, die im Period des I. Weltkriegs in sehr bescheidenen Rahmen funktionierte.“

Der Stadtskommandant Velimir Z. Tanasijevic, Oberleutnant der Kavallerie organisierte am 29. Juni 1919 den Tag der Kriegsinvaliden. Anlässlich dieser Manifestation veranstaltete das Gesangverein „Zora“ einen Gesangwettbewerb und das Einkommen von den Eintrittskarten und die freiwillige Gaben wurden den Krieginvaliden übergegeben.

Als am 26. Juli 1919 in Senta der Thronfolger Alexander Karadjordjevic (damals Regent) kam, war im Empfansausschuss auch die Delegation des Gesangvereins ,,Zora“, die Verwaltung und das gesamte Chor.

Als die Feuerwehr in Senta am 7. und 8. September 1924 das 50- jährige Bestehen feierte, nahm auch der „Kreis der serbischen Schwestern“ und das Kirchliche Gesangverein „Zora“ am Fest teil. Das war nicht der einzige gemeinsamer Auftritt dieser zwei Vereine.

Nach der Rekonstruktion der orthodoxen Kirche des Heiligen Erzengels Michael weihte dr. Irinej Djuric, Episkop aus Backa die Kirche ein. Seine Majestät hielt sich in Senta den 3., 4. und 5. Oktober auf. Am Samstag, den 3. Oktober wurde ein Fackezug veranstaltet, und das Gesangverein „Zora“ und das Feuerwehrorchester haben einige Kunstlieder vorgeführt. Am Sonntag, den 4. Oktober, anlässlich der festlichen Liturgie sang das Gesangverein „Zora“ gemeinsam mit Pfarer Damaskin, Singer des Schülergesangvereins aus Vladican.

Am Tag der Vereinigung, den 1. Dezember 1929 stellte sich das Gesangverein wieder der Öffentlichkeit vor.

Am 8. Januar 1932, den Tag des orthodoxen Weinachtens veranstaltet das Gesangverein „Zora“ einen Konzert, das sehr gelung und nächstes Jahr fahren sie nach Kikinda mit diesem Konzert in Gäste.

Die Generalversammlung des Gesangvereins „Zora“ bringt am 18. Februar 1934 ihre neue Regeln. Eine der neuen Regeln lautet: „die Mitgliedschaft des Vereins besteht aus exekutiven und unterstützenden Mitgliedern, die einen Mitgliedsbeitrag von 24 dinar im Jahr zahlen und aus Wohltätern, die in Raten innerhalb von zwei Jahren 1000 dinar zahlen sollen.“

Am Tag der Heiligen Sava, den 27. Januar 1938 wird im Staatlichen Realgymnasium in Senta der Heiliger Sava Fest mit Vormittags- und Abendsprogramm organisiert. Im Vormittagsprogramm hielt der Dirigent des Gesangvereins „Zora“, Herr Branko Bukurov, Professor des Gymansiumes eine Vorlesung unter dem Titel „Dr. Tihomir Ostojic“.

Das Gesangverein ,,Zora“ haltet am 5. Februar 1939 die regehnässige Generalversammlung - leider die letzte. Es wird fesgestellt, dass im Jahr 1938 ins Verein mehr Mitglieder gekommen sind, als in den letzten zehn Jahren insgesamt.

„Sloga“ (übers.: Einheit), eine Zeitung der Stadt Senta für den Kreis Senta und Novi Knezevac veröffentlichte am 13. Januar 1940 einen Artikel unter dem Titel „Einer der erfolgreichsten serbischen Feste.“

Der Artikel beschrieb in Detaile den Fest, das den zweiten Tag Weinachtens das Serbische Kirchliche Gesangverein „Zora“ organisierte. Auf dem Programm war ein Stück aus das Volksleben mit Gesang „Mädchenverleumdung“. Im Stück handelte es sich um ein Geschehen aus den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, nähmlich „um den Krieg des serbischen Volkes gegen den Türken. Der Kampf, die Mobilisation, die Kriegspsychose, die eigentlich auch auf die heutigen unklaren iriternationalen Verhälnise karakteristisch ist, als wir überall nur über Kriege höhren.“

Gleich danach, im Jahre 1941 verbat die ungarische königliche Okupationsbehörde die Tätigkeit des Gesangvereins „Zora“.

Dieser offizieller Verbot der Tätigkeit des Vereins hiess nicht die wirkliche Unterbrechung der Arbeit des Gesangvereins „Zora“.

Die Proben wurden in diesem Kriegsperiod nicht im Gebäude der Serbischen Lesestube sondern in der Kirche des Heiligen Erzengels Michael abgehalten und zwar hauptsächlich vor dem Gotesdienst.

Das Kirchenchor war dezimiert, weil viele der Mitglieder vertrieben worden oder sie mussten Senta verlassen.

In diesen Kreigsjahren und Jahren nach dem Krieg (1941-1951) war die Dirigentin des Chors Frau Vera Vujic.

Als sie Senta verliess, übernahm die Verwaltung und das Dirigieren im Gesangverein Herr Milos Preradov.

Das Gesangverein war damals nicht offiziell registriert und war unter den Namen Amatörgesangverein bekannt. Das Verein funktioniert so bis 1957.

Im Jahre 1988 wird auf Vorschlag des Oberpriesters Herrn dr. Sava (Vukovic) mit der Organisation der Rekonstruktion der Kirche des Heiligen Erzengels Michael angefangen, und zwar „vom Grund bis zum Dach“.

Die heilige Kirche wurde im Jahr 1989 erneut und am 3. September weiht der Oberpriester Episkop aus Sumadija dr. Sava (Vukovic), der Administrator der Serbischen Orthodoxen Epachie Backa die rekonstruierte Gebäude und den vergoldeten Kreuz im rekonstruierten Glockenturm der Kirch des Heiligen Erzengels Michael in Senta ein.

In diesem Jahr des Aufschwungs, der damaliger Präsident der Kirchengemeinde Herr Milos Preradov, wie es im Protokoll des Verwaltungsrates der orthodoxen Kirchengemeinde in Senta vom 12. Mai 1989 steht, versuchte „nochmals das Serbische Gesangverein ‚Zora’, das im Jahre 1886 gegründet wurde wieder zu organisieren“.

Leider blieb dieser Versuch ohne Ergebnise, weil dies mehr ein Wunsch war, als die reale Möglichkeit das Serbische Kirchliche Gesangverein „Zora“ wieder zu erleben und in Funktion zu bringen....